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Sächsische Forscher entwickeln Batteriezelle mit halbierter Ladezeit

Ein neues Elektrodenmaterial aus der Entwicklung der TU Dresden soll Ladezeiten deutlich verkürzen, ohne die Lebensdauer der Batterie zu verringern.

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Sächsische Forscher entwickeln Batteriezelle mit halbierter Ladezeit

Die Entwicklung leistungsfähigerer Batterien gilt als eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. Ein Forschungsteam der TU Dresden hat nun ein Elektrodenmaterial vorgestellt, das auf einer veränderten Kristallstruktur basiert und den Ionentransport innerhalb der Zelle beschleunigt.

In Labortests konnte die Ladezeit im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Zellen nahezu halbiert werden, bei gleichbleibender Zyklenfestigkeit. Die Technologie befindet sich derzeit in der Skalierungsphase; eine industrielle Anwendung wird frühestens in drei bis fünf Jahren erwartet. Beteiligt an dem Projekt sind neben der TU Dresden auch mehrere sächsische Zulieferunternehmen der Halbleiterbranche.